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- 7 07 2009 - 22:39 - katatonik

Abends

Abends den Feldstecher auf das im wilden Wein versteckte Amselnest gehalten. Die Miniamsel saß plötzlich am Nestrand, war nicht mehr nur durch Kehlehochstrecken aus der Nesttiefe, beim Füttern, erkennbar, zwischen den Weinblatträndern sichtbar.

Nachdem sie sich eine Zeitlang gestreckt hatte, immer wieder die Flügel gespreizt, dann Umsicht gehalten, viel Umsicht gehalten, verflatterte sich der Bildausschnitt des Feldstechers, und die Miniamsel war weg.

Ausgeflogen: einen halben Meter nach unten in das dichte Blattwerk. Dort wuselnd, sich streckend, wuselnd.

Ein erhabener Moment.


Vor der Haustür ist ein Amselweibchen schon wieder am Nistmaterial sammeln.
Letzte Woche waren aber junge Grünspechte im Garten. Das Mähen der Wiese lohnt sich. So können sie gut Ameisennester ausgraben üben. Überall sind so kleine Schürfgruben

schmerles (Jul 8, 19:46) #

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