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- 12 04 2001 - 10:46 - katatonik

Können auf Weiblich

Das ist Postfeminismus:
1. Geschlecht bestimmt jede Facette der Wahrnehmung: ”... sobald ich mich über etwas aufrege (und nur dann schreibe ich; den Rest der Zeit bin ich friedliebend, freundlich und faul), geschieht das naturgemäß aus der Sicht einer Frau. Da geht’s mir ähnlich wie den Leuten vom Media-Markt: Ich kann nur weiblich.”
2. Geschlecht bestimmt jede Facette der Wahrnehmung auch in ihrer Qualität. Da somit, was eine Frau wahrnimmt, auch auf alle anderen anwendbar ist, rechtfertigt sich die Gleichsetzung von “ich” und “wir”: “Der andere mögliche Grund [fürs Heiraten] ... der andere Grund ist, daß Frauen die letzten Romantikerinnen sind. Echt. Wir glauben an das Gute im Menschen, in dem Fall des Mannes. Mit anderen Worten, wir sind unbelehrbare Idiotinnen.”
3. Aus 1. und 2. folgt, dass der folgenden Aussage eines Mannes unbedingt zuzustimmen wäre: “Ihr Frauen seid die letzten Romantikerinnen. Echt. Ihr glaubt an das Gute im Menschen. Ihr seid unbelehrbare Idiotinnen.”


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