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- 4 06 2002 - 09:59 - katatonik

Rufe gen Norden

Werte Besucher in und um Hamburg: die Sache wird langsam ernst. Ich fange mal zaghaft an, in Hamburg eine Wohnung oder Wohnmöglichkeit zu suchen. Ab Anfang Oktober, für ein Jahr.
Zentral gelegene Schlösser, weitläufig, hell, ruhig und doch in der Mitte des urbanen Geschehens, bereits mit allem Nötigen ausgestattet (Kühlschrank, Waschmaschine, Hausbar), für ein Butterbrot zu haben, werden bevorzugt. Auch ein Leben auf einem gut vertäuten Hausboot ist vorstellbar (allerdings nicht ohne Zentralheizung und bootseigener Ratte).
Im Ernst – falls jemandem was unterkommt, von dem er oder sie glaubt, es wäre für katatonische Besiedelung passend, bitte melden. Der Dank wird unermeßlich sein!

Besiedelung, katatonische. Schreibtisch- und bettkonzentrierter Aufenthalt in heizbaren Räumlichkeiten unter sprunghafter akustischer Beschallung, die ausschließlich siedlerisch gesteuert wird, nicht aber extern durch donnernde Lastwägen oder greinende grünliche Schleimmonster. Hohe Papierintensität. Sanitäre Bedenklichkeit allenfalls aufgrund siedlerischer Nachlässigkeit, nicht aber aufgrund externer Bedingungen wie Duschmangel oder Waschmaschinennichtexistenz. Sozialer Anschluß im Bereich des Wahrscheinlichen. Garantierte Versorgung mit drei guten Witzen oder flapsigen Bemerkungen pro Tag, sowie mit losen Socken en masse. Gelegentliches Durchwandern des Siedlungsraumes durch dunkle, dräuende Wolken, deren Tätigkeit sich allerdings in schwerem Hängen über Schreibtisch und Bett erschöpft. Es kommt also zu keinen Wolkenbrüchen oder anderen Überschwemmungen. Ehrlich.


Er ist nicht ehemalig führend. Ich würde sagen, Martin Walser ist momentan in Deutschland der am meisten diskutierte Schriftsteller.

gHack (Jun 4, 10:36) #


"ohne" wird im deutschen mit dem akkusativ konstruiert; es heißt daher "ohne bootseigenE ratte". (ratten sind liiiiiiiiiiiiiiiieb!)

grammarian (Jun 6, 10:23) #

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