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- 30 11 2002 - 21:26 - katatonik

Dies- und jenseits eines großen Meeres

Onkel Hubert, Bestattungsunternehmer in Oberhausen, verstirbt. Seine Nichten Mimi Deckers und Hilde Neumann, die einander nicht leiden können, müssen laut Testament drei Jahre das Bestattungsunternehmen gemeinsam führen. Ihr Gegenspieler ist Klaus Pelzer, eine Art Bestattungshai.
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Nathaniel Fisher, Bestattungsunternehmer in Los Angeles, verstirbt. Seine Söhne Nate und David, die einander nicht leiden können, müssen laut Testament das Bestattungsunternehmen gemeinsam führen. Dabei haben sie stets mit “Kroehner Service Corporation” zu kämpfen, einem Großunternehmen, das den kleinen Familienbetrieb zu verschlucken trachtet.
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"Six Feet Under" fand ich ja leidlich intelligent geschrieben und vergleichsweise amüsant. Aber das wissen Sie vermutlich bereits, da Sie zwar ebenfalls über keinen Fernseher verfügen, aber neulich auf das Script verlinkten. Kürzlich auf Besuch sah ich die türkische Version von "Who wants to be a millionair" und war sehr irritiert, dass der Quizmeister von ganz anderem Temperament zu sein schien als Herr Jauch, obwohl sonst alles - ok, ich habe nicht alle Fragen verstanden - haargenau übereinstimmte. Es ist eben noch ein beängstigend weiter Weg bis zur vollendet globalisierten Populärkultur.

mv (Nov 30, 21:59) #


Nun ja, hier verfüge ich nun über einen Fernseher, der allerdings nicht "Six Feet Under" sendet. Diese Aufgabe hat freundlicherweise die Festplatte übernommen. Steht im Lehrbuch für vollendete Globalisierung übrigens auch etwas von möglichst schamloser Plagiierung? Oder fällt das unter unsichtbares Kleingedrucktes?

katatonik (Nov 30, 22:23) #


War das eigentlich aus Kanada? Jedenfalls sehr nett von Ihrer Festplatte. Ach, und Sie wollen andeuten, dass HBO ein "Missfits"-Programm von 1994 plagiiert haben könnte? Abgründe!

mv (Nov 30, 22:38) #


-e ? (hab selten mit solchen Leuten zu tun)

mv (Nov 30, 22:43) #


Worauf bezieht sich die -e-Frage?
Die Abgründe sind noch schlimmer, da bereits 1987 im indischen Fernsehkanal Doordarshan eine Serie über ein in Varanasi lebendes (natürlich verfeindetes) Bruderpaar zu sehen war, das vom Vater ein blühendes Leichenverbrennungsunternehmen erbt und sich gegen Ganges Ash ltd. zur Wehr setzen muß.
Scherz beiseite. Es würde mich interessieren, wie viel von dem "Stoff" der Fernsehserie in dem Missfits-Programm von 1994 bereits enthalten gewesen war. "Stoff" ist ja beim Fernsehen ein dehnbarer Begriff.

katatonik (Nov 30, 23:08) #


Die e-Frage ihrerseits ist keineswegs die Hälfte eines zerstrittenen Bruderpaares (neben der K-Frage, autsch), sie wollte vielmehr ein -e mit Pfeil-nach-oben werden, aber da müssen Sie mich noch über die richtige Grifffolge belehren, damit ich das hinbekomme. Und ja, Scherz beiseite wird man vermuten dürfen, dass beim WDR die Presseaussendungen gewitzter sind als die Drehbücher.

mv (Dec 1, 00:07) #


Sie verrätseln mehr, als ich zu enträtseln mag. Ist es die Anzahl oder Mehrzahl der Abgründe, die Sie nachzufragen bewegt? Die richtige Grifffolge ist im Zweifelsfall übrigens immer Folge drei aus der ersten Staffel (wie Sie richtig bemerkten: autsch).

katatonik (Dec 1, 00:30) #


öhm, ich meinte leider bloss, dass ich selten mit Leuten im siebenstelligen Vermögensbereich zu tun hätte. Komme mir gerade vor wie früher, als ich mit Pudelmütze im Unterricht sass, weil ich hoffte, dass dann niemand meinen neuen Haarschnitt bemerken würde, welcher mir sehr peinlich war.

mv (Dec 1, 03:22) #


Ah ja, Folge I/3, dass ich darauf nicht gleich gekommen bin - Donnerschlag, wie Sie das wieder eingefädelt haben!

mv (Dec 1, 03:29) #


Aparter Haarschnitt, übrigens.

katatonik (Dec 1, 12:01) #

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