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- 20.06.2009 10:15 - katatonik

Long term benefits of blog-consumption: Thompson, thai food

Unlängst im Laptopcouchmodus drängte sich irgendwoher in Erinnerung, dass Praschl einmal von einem Thai-Kochbuch geschwärmt hatte (das war 2002). Festgestellt, dass David Thompson’s “thai food” mittlerweile erschwinglich ist. Erworben.

“… I believe that Thai cooking reached an apex in the last decades of the nineteenth century. The only recorded recipes of this high point were those of the upper class. Historically, the best food of any country has always been centred around the court, and this was certainly true of Siam and its many palaces. The development of Thai cuisine was clearly driven by those who did not have to cook or sully their hands with manual labour, otherwise they would not have demanded so much. The result, however, was sublime. Not that regional and peasant food is to be dismissed; it presents a living record, having remained unchanged generation after generation, and is still being cooked today. This book tries to capture all aspects of this diverse culinary culture.”

Teil von Thompsons Recherchen war auch das Studium von “memorial” oder “funeral books”, Bücher, in denen familiäre Abstammung, Lebensverlauf, Interessen und Gewohnheiten von Verstorbenen anlässlich ihres Todes festgehalten wurden. Solche Bücher, so Thompson, verfasste man in Thailand seit der Einäscherung einer der Hauptfrauen von König Rama V 1881. Bei Frauen (vor allem von jenen, die in Palästen lebten) enthielten sie auch oft eine große Anzahl von Rezepten.

Das Buch hat 673 gezählte Seiten, auf denen sehr viel gemörsert wird. Heute “dtom khaa gai” gekocht, die als “Tom Kha Gai” mittlerweile so ubiquitär ist, dass sie sogar im Programm von Trockensuppenherstellern zu finden ist, wo sie auch bleiben soll, vor allem trocken. Frisch gemörsert und gekocht jedenfalls ist die Suppe sehr, äh, frisch, und, wie G. meint, “uplifting”.

“dtom khaa” heisst “gekochter Galangal”, übrigens, und “gai” heisst “Huhn”. Thompson gibt übrigens auch ein Rezept für “dtom khaa pla”, das Ganze mit Forelle, und dort fügt er hinzu:

“This recipe is from Mom Chao Janjaroen Rachani; unfortunately there is little information aout her, except that she was a descendant of the last uparaja, or Second King of Bangkok. Her original recipe called for chicken, but I have successfully made it using pheasant, rabbit and trout.”

campfire

- 15.06.2009 19:15 - katatonik

Iran

Nachmittags landete der Randomizer des MP3-Abspielgeräts zufällig auf Fixed Elections von Deadbeat. Der Abend lässt sich bei Andrew Sullivan verbringen.

campfire

- 18.05.2009 06:13 - katatonik

Metaphern in der globalen Welt

“… an artificial flower that can be shipped all over the world without dying, because it was never alive in the first place."

campfire

- 13.05.2009 21:18 - katatonik

Securibird

“Gefühlte Sicherheit und Privatsphäre für unsere Singvögel!"

campfire [1]

- 12.05.2009 06:58 - katatonik

Die grundsätzliche Situation

“Fekter analysierte die grundsätzliche Situation: Es seien die gegenseitigen Provokationen im Vormarsch. Dieses Phänomen sei nicht gut. Sie sage klar allen, die glauben, provokante Taten setzen zu müssen, dies werde von der Rechtsordnung nicht goutiert. Das gelte auch für gewaltbereite Provokationen. Es gebe darüber in der Gesellschaft einen breiten Konsens: Jeder Verharmlosung, Glorifizierung des Nazi-Regimes sowie Wiederbetätigung werde entschieden entgegengetreten. Entsprechende Täter müssten wissen, dass sie an die Justiz abgeführt werden.”

[Bei einer Gedenkfeier im Konzentrationslager Ebensee am 9.5. wurden Besucher von Vermummten verbal und mit Plastikgeschossen angegriffen.]

[Man spürt hier die Ratlosigkeit des Agenturbots gegenüber der Suada des Ministerinnenbots.]

[Zur grundsätzlichen Situation vgl. auch:]

““Solche Vorkommnisse schaden dem internationalen Ruf Österreichs und werfen einen Schatten auf die Tourismusdestination Österreich. Wir dürfen nicht zulassen, dass unser Selbstverständnis als offenes und gastfreundliches Land durch haarsträubende Diskriminierung von Mitbürgern bewusst untergraben wird”, stellte [Außenminister] Spindelegger fest.”

campfire

- 10.05.2009 22:29 - katatonik

Munich, these days

campfire [1]

- 06.05.2009 21:04 - katatonik

Das einzige Schwein Afghanistans

Afghanistan’s only pig

Zu gut, zu glatt so nebenbei darin auch die Geschichte des einzigen Löwen in Kabuls Zoo:

“One fighter climbed into the lion enclosure but was immediately killed by Marjan, the zoo’s most famous inhabitant. The man’s brother returned the next day and lobbed a hand grenade at the lion leaving him toothless and blind.”

campfire

- 22.04.2009 21:04 - katatonik

Wort

Beifang

campfire [1]

- 19.04.2009 21:11 - katatonik

Der Däne und die Hygiene

“A high standard of hygiene is established through various layers of decontamination, beginning with the removal of shoes in a special shoe removal and shoe storage space, after which participants enter a locker area, to store their clothes, and then enter a shower area. A thorough soap shower, without swimsuit, is required, using special soap provided. A detailed decontamination procedure is followed, as indicated with emphasis on six specific areas of the body. Detailed bathing hygiene instructions are posted in the shower area."

campfire

- 18.04.2009 18:49 - katatonik

An die Oberfläche der Bizarrerie gespült

Was ist bizarrer: dass Polizisten in London es für anrüchig halten, wenn Touristen U-Bahn-Stationen fotografieren, oder dass darüber berichtende Journalisten es offensichtlich als sehr, sehr seltsam empfinden, dass sich Touristen für U-Bahn-Stationen interessieren, oder überhaupt für die Stadt abseits der für Touristen vorgesehenen Attraktionspunkte.

campfire