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- 26 03 2002 - 12:24 - katatonik

Literatur und Indien

Die “Frühjahrsbuchwoche” in München hat das Thema “Indien – zwischen Mythen und Mausklick” (Ein Text dazu aus der Neuen Zürcher Zeitung). “Mythen und Mausklick”, eine etwas anders formulierte Fassung des guten alten “Tradition und Moderne”-Topos, der wahllos auf nichteuropäischen Kulturen ausgewalzt wird, meist angereichtert um die Komponente, dass selbige im fahlen Raum zwischen Tradition und Moderne gefangen wären (demgegenüber das europäische Subjekt die Tradition und mittlerweile womöglich sogar die Moderne erfolgreich überwunden hat).
Ich will ja nicht bestreiten, dass Moderne-Erfahrungen und Modernisierungserfahrungen in Europa und andernorts je anders geartet sind. Aber muß oder kann wirklich jedes kulturelle Phänomen, das östlich oder südlich von Europa stattfindet, als gerade diese Andersartigkeit belegend, illustrierend, zeigend beschrieben werden?


hatten wir das thema nicht schon mal?

unke (im storchenmagen) (Mar 26, 14:42) #


ich dachte, ich nutze die gelegenheit gegessener unken und brings wieder mal auf.

katatonik (Mar 26, 15:24) #


was für ein glück, daß der storch so langsam verdaut.

unke (Mar 26, 15:26) #


für mich nicht. ruhe im verdauungstrakt!

storch (Mar 26, 17:04) #


erinnert mich an die story mit dem walfisch...

pinocchio (Mar 28, 13:37) #


was denn? dir ist das auch passiert?

jona (Mar 28, 13:37) #


ihr habt ne ahnung, walfisch geht ja noch, aber probiert das mal mit ner kuh!

däumeling (Mar 28, 13:38) #

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