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- 29 05 2002 - 00:16 - katatonik

Unlängst in Grinzing

Fahrrad. Weg durch schmale Gassen. Suche nach Heurigem. Vergeblich. Weg durch breitere Gassen. Noblere Häuser. Nachwegfragenwollen. Paar mittleren Alters kommt aus Haus. Frau schon am Auto. Mann noch ansprechbar. Ranfahren. Ansprechen. Höflichsein hier am Land. Mann dreht sich um. Der Mann. Zuletzt gesehen vor vielen Jahren. Damals Freizeitjournalistin. Gerichtsreportage über Prozeß gegen zwei Abgeordnete. Waren in Rumänien auf Politiktour. Kam aber als Prostitutionstour rüber & raus. Ekel vor Gerichtsreportern. Wegen Mann. Grindbrocken. Sieht heute schlecht aus. Aufgequollenes Säufergesicht. Schräge Säuferzähne. Höflich.
Mann kannte Heurigen nicht. Höflich verabschiedet. Heurigen gefunden. Reizende Kollegen. Orientalismusdebatte. Wein. Heim.


Sieht aus wie die Wiener Version von Franz Josef Wagner. Aber Wagner sieht nicht wirklich kaputt aus.

gHack (May 29, 00:55) #


Michael Jeannée sah immer kaputt aus. Ich hab den mal im "Club 2" gesehen, das war eine spätnächtliche Diskussionssendung mit Ledercouchen und relativ viel Gesprächsfreiraum im ORF (falls Du das nicht ohnehin schon wußtest). Schon länger her. Thema weiß ich nicht mehr. Irgendwann hat der Kameramann entdeckt, dass Jeannée die drei Häfenbruderpunkte auf der Hand eintätowiert hat, zwischen Daumen und Zeigefinger. Ab da zoomte die Kamera immer wieder hin. Konnte sich nicht losreißen. Davon abgesehen steht M.J. für mich für das absolut Letzte an Österreich. Ekelpaket. Was macht man, wenn man prominenten Ekelpaketen begegnet? - Man tut so, als würde man sie nicht erkennen.

katatonik (May 29, 01:01) #


Mann, diese Boulevard-Typen sind echt beängstigend. Vor allem, wenn man den publizistischen Wumms bedenkt, der da dahintersteckt.

gHack (May 29, 01:22) #

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