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- 30 10 2001 - 18:18 - katatonik

Zur Wichtigkeit gesunder Verdauung in internationalen Krisenzeiten

„Die CIA hat wahrscheinlich keinen einzigen wirklich qualifizierten, arabisch-sprechenden Mitarbeiter mit einem Hintergrund im Nahen Osten, der glaubwürdig einen muslimischen Fundamentalisten spielen kann, und der freiwillig Jahre seines Lebens mit beschissenem Essen und ohne Frauen in den Bergen Afghanistans verbringt“, fasste ein ehemaliger CIA-Mitarbeiter die Lage zusammen. „Du lieber Gott: Die meisten CIA-Angestellten leben in den Vororten in Virginia. Solche Sachen machen wir nicht.“ Prägnanter brachte es ein anderer CIA-Mann auf den Punkt: „Operationen, bei denen Durchfall Teil der Lebensart ist, gibt es nicht.“ ...

Weiter im Text: “„Kein einziger Abteilungsleiter Nahost sprach Arabisch, Persisch oder Türkisch“, erinnerte sich beispielsweise Ex-CIA-Mann Gerecht. „Und nur einer konnte sich einigermaßen auf Französisch durchschlagen.“ ...Im Gegensatz zur CIA rühmt sich die Abhöragentur NSA, Experten für insgesamt 96 Sprachen zu beschäftigen: Von Afrikaans und Albanisch bis Xhosa, Yoruba und Zulu. Doch nach den Anschlägen auf Manhattan und Washington musste sich auch die National Security Agency auf die Suche nach Übersetzern für Arabisch sowie die in Afghanistan verbreiteten Sprachen Paschtu und Dari machen. „Anders als andere Dienste hatten wir zwar solche Leute schon vorher“, gestand ein für die NSA arbeitender Luftwaffenoberstleutnant ein. „Aber bei weitem nicht genug.“” Die nun einsetzende Suche nach Experten in zentralasiatischen Sprachen hatten wir ja auch schon mal bemerkt.

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