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- 18 08 2004 - 05:57 - katatonik

Sturmersatz

Im Sake-Shop des Bahnhofseinkaufszentrums zu Kyoto liess ich mich von einem Herrn anplaudern, der in Minibechern Proben ausschenkte. “Sparkling Sake”. Champagnerisierter Sake eben, mit geringerem Alkoholgehalt als the real stuff. Das Zeug schmeckt erstaunlich bekannt: wie Sturm, jenem wohlschmeckenden Teufelszeug, das mich bereits mehrmals zur Hauptdarstellerin des mehrteiligen Filmes “Fear and Loathing in Ottakring (or was it Fünfhaus?)” machte, danke, danke. Seit Jahren schwöre ich dem Zeug ab, aus psycho- und überhaupt hygienischen Gründen. Jetzt gibt es also aus unerwarteter Ecke gleich schmeckenden und hoffentlich gefahrloseren Ersatz. Er heisst “hō-hō-shu” (泡々酒) und kommt aus der Präfektur Okayama.


Weiss nicht... "ho-ho-shu" hört sich auch nicht gerade ungefährlich an...

gHack (Aug 18, 07:24) #


oh, erläutern Sie mir doch bitte Ihre Theorie der relativen Gefährlichkeit japanischer Phoneme!

katatonik (Aug 18, 08:25) #


Die Theorie ist ganz einfach: Ich stelle mir einen furchterregenden Japaner vor, der die Phoneme ausspricht.

gHack (Aug 18, 14:40) #


vielleicht gibt "ho-ho" das unartikulierte lallen des gesöffkonsumenten wieder?

(zeichen sehen ja nicht nach onomatopoese aus, aber das kann camouflage sein.)

caru (Aug 18, 21:16) #

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