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- 23 04 2005 - 18:06 - katatonik

Aspangbahnhof

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Ausflug zum Aspanger Bahnhof, oder was davon noch übrig ist. Ausstellung, Installationen. Vom Aspanger Bahnhof verließen sämtliche Deportationen 1941-1943 Wien.


Flickr set Aspangbahnhof.


Hart. Ist das mitten in der Stadt? Gleise abgebaut und stattdessen Grünschneise? Sieht gar nicht nach Bahnhof aus.

gHack (Apr 23, 18:46) #


Die Aspanggründe liegen wohl schon seit ca. 100 Jahren brach. Der Bahnhof (1880 errichtet) wurde 1971 gesperrt, 1977 abgerissen. War als Kopfbahnhof geplant gewesen, ist er aber nie geworden. Interessanterweise hatte man im 19. Jahrhundert dort auch einen Kanal errichten wollen, der Wien mit der, äh, Adria verbinden sollte. Warum das wohl nichts wurde?

Die Gleise wurden im Zug des Ausbaus der Flughafenschnellbahn (S7) abgebaut. Ein Mahnmal ist anscheinend geplant. Für die Aspanggründe gibt es Stadtentwicklungspläne auf der Grundlage eines Entwurfes von Norman Foster (http://www.wien.gv.at/stadt...). Hauptsächlich Wohnbebauung.

Mitten in der Stadt ist das nicht gerade - Niemandsland zwischen Wohnsiedlungen (Gemeindebauten), Friedhof St. Marx, Lasterparkplätzen, Baumärkten, Nachtclubs. Gleich schräg gegenüber der Halle hier steht das Café d'Amour. Unmittelbar neben dem Gelände gibt es den "Platz der Deportierten".

katatonik (Apr 23, 20:12) #


Deine Fotos fangen die dort herrschende Leere ziemlich gut ein. Da der Flughafen nicht weit weg ist, kann ich mir schon vorstellen, dass die Planer auf das Gelände schielen.

gHack (Apr 24, 13:07) #

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