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- 17 12 2005 - 01:45 - katatonik

Salzgriesisch

... nahezu ausschliesslich im Café Salzgries in der Marc Aurel Strasse gesprochen. In dieser Strasse hat nicht nur die Stadtzeitung Falter seine Adressse, auch das Nachrichtenmagazin profil war vor seiner Übernahme durch den Fellner-Konzern dort zu Hause. Salzgriesisch gilt heute als ausgestorben …

Salzgriesisch-Lexikon bei Commandantina Dusilova

Sehr fein finde ich “Fleischildefonso” für Lasagne und “Auftrennter Pullover” für Spaghetti (Zubereitung wahlweise mit oder ohne Tennisschläger). “Gummiadler” für Huhn ist ja verhältnismäßig trivial. “Hitler” für den Großen Braunen, “Mussolini” für den Kleinen Braunen, nun gut, das wäre gewissermaßen aufg’legt, aber der “Faschist” für den Milchkaffee verleiht der Skala dann doch wieder eine gewisse Undurchsichtigkeit.


So ein eigener Café-Slang ist ein typisches 80er-Jahre-Ding, fällt mir gerade auf.

verbrannt (Dec 18, 14:23) #


... dabei Cafe-Slang (originelle Speisekartenbezeichnungen) nicht verwechseln mit Cafebesucher-Slang (deftige Termini technici für den kundigen Stammgast).

katatonik (Dec 18, 16:08) #


grossen johann hab ich dort meist getrunken. und faschbraten gegessen, so es ihn gab.

godany (Dec 18, 22:30) #

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