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- 26 10 2004 - 02:57 - katatonik

Keine Wehmut, wirklich nicht

Das Austropop-Café, mittlerweile eine Reihe staubiger, finstrer Fenster.


Seltsamerweise wurmt es mich, dass dieses Stück Lokalgeschichte unbemerkt an mir vorbeigegangen ist. Man will ja doch wissen und verachten. Immerhin konnte ich rekonstruieren, dass sich das Cafe in der Schleifmühlgasse befand*). So wie das Teil mit den Würsteln als Feinspitzartikeln, in das niemand mit mir geht und in das ich mich nicht alleine traue.

*) was die beanstandeten Fichtenbrettln übrigens schon sehr unwahrscheinlich erscheinen lässt.

hns (Oct 26, 09:35) #


Das Café war in so einem Kellerlokal, in dem sich vor Jahren eine Pizzeria befand und dann, glaube ich, ein Sushilokal. (Vielleicht stammten die Fichtenbrettln noch aus der Pizzeriazeit und waren für den Niedergang des Sushilokals mit verantwortlich?)
Demnächst vielleicht Wettbüro oder Online-Elektrohandel-Outlet.

Meinst du mit dem Würsteldings "Kiosk - Stand der Wurst" in derselben Gasse? Ich würde da schon einmal mitgehen, natürlich nur bewaffnet (ortsübliche Variante des Pfeffersprays: hochprozentiger Sliwowitz im Edelsteinimitat-Flakon).

katatonik (Oct 26, 13:01) #


Es passt heir nicht hin, aber da, wo es hinpasst, da gibt es für mich einen läustigen Bug, weil das ganze Kommentarfeld mit der 2001-Seite verlinkt ist, jeder Versuch zu kommentieren also dem Herrn Sysyphys gewiht ist. (Sie müssen das Abschlusstag nach "Mehr" zumachen, glaub ich.)

Was ich fragen wollte: Grimm auf CDs, ist da denn ungefähr das gleiche drauf wie bei Grimm im Netz?

bov (Oct 26, 13:34) #


obwohl ich fast daneben wohne wenn ich in wien bin hab ich es noch nie zum wurst-kiosk geschafft. die beleuchtung ist so kalt, ich traue mich nicht hinein. interessante verkaufsstrategie: abschreckende beleuchtung. (zeit für einen gruppenausflug.)

das wohnzimmer (Oct 28, 07:45) #


das vorarlberger bier find ich gut, bei den würsteln rate ich zu keinen experimenten, es gibt einen urscharfen senf. fein ist es dort, wenn irgendein fußballspiel auf die wand projeziert wird.

p3k (Nov 2, 10:10) #


...und das sushilokal war m.e. nebenan (heute breakfast club) und ist jetzt um die ecke, hat also mit dem austrokoffercafé nichts zu tun.

p3k (Nov 2, 10:13) #


sippenhaft. der niedergang des sushilokals hat sicher mit dem des austrokoffés zu tun. oder umgekehrt.

katatonik (Nov 2, 17:48) #


dann schon eher der aufstieg des breakfast club als ursache fürs austroflopcafé: hat ihm die gäste abgeschöpft.

p3k (Nov 3, 00:41) #


ohne abgeschöpftem schaumhauberl ist der austropopcafé einfach kein solcher mehr. ohne schaum bleibt nur flaum (daher von pop zu flop).

katatonik (Nov 3, 02:32) #

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